Josef Heck
Dipl.-Psychologe
Dipl.-Theologe
Psychologischer
Psychotherapeut
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Einzeltherapie
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Ellen Rammelsberg-Heck
Dipl.-Psychologin
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Familientherapie

Die klassische KernfamilieTraditionelle Zweigenerationenfamilie aus Mutter, Vater und ihren gemeinsamen leiblichen Kindern … mit Mutter, Vater und einem oder mehreren Kindern ist im 21. Jahrhundert nur noch ein Modell unter vielen. Weniger als die Hälfte aller Schulkinder leben heute noch mit ihren beiden miteinander verheirateten leiblichen Eltern im gleichen Haushalt.

Aus den vielfältigen Formen des familiären Zusammenlebens – ob in der klassischen Kernfamilie oder in einer PatchworkfamilieNeu zusammengesetzte Familie, in die mindestens ein Elternteil mindestens ein Kind aus einer früheren Beziehung mitgebracht hat …, ob alleinerziehend, getrennt von eigenen leiblichen Kindern oder zusammen mit Kindern des Partners bzw. der Partnerin – ergeben sich die unterschiedlichsten Beziehungs- und Problemkonstellationen: zwischen Erwachsenen und Kindern, zwischen Geschwistern, Halbgeschwistern und „Neugeschwistern” und auch zwischen den Erwachsenen.

Schon allein durch das Älterwerden der Kinder sind Familienbeziehungen ständig Veränderungen unterworfen. Bestimmte Entwicklungsphasen, zum Beispiel die Pubertät, können massive Konflikte mit sich bringen, durch die oft auch die Partnerbeziehung zwischen den Eltern auf die Probe gestellt wird. Treffen mehrere Konflikte aufeinander, können sie sich gegenseitig verstärken und die gesamte Familie kann sich daran aufreiben.

In der Familientherapie werden die Familienmitglieder im therapeutisch geführten Gespräch angeregt, beraten und unterstützt, ihre familiären Konflikte und Probleme zu analysieren, zu verstehen und dann gemeinsam die passenden Lösungen und Umgangsweisen zu erarbeiten. Dazu gehört auch, sich bewusst zu machen, welche Situationen man nicht ändern kann, diese zu akzeptieren und für alle das Beste daraus zu machen.

Familientherapie kann helfen,

  • die Kommunikation in der Familie zu verbessern, damit Sie wieder ruhig miteinander reden können
  • die besonderen Bedürfnisse, aber auch Fähigkeiten und Ressourcen der verschiedenen Familienmitglieder wahrnehmen und schätzen zu lernen
  • die Rollen der einzelnen Familienmitglieder zu erkennen und kritisch zu hinterfragen
  • Konflikte zwischen Familienmitgliedern zu klären und zu überwinden
  • gemeinsame Regeln für den Umgang miteinander zu entwickeln, die von allen akzeptiert und respektiert werden können
  • Vertrauen herzustellen
  • eine Atmosphäre zu schaffen, die jedem Familienmitglied Raum zur eigenen Entfaltung lässt

Familientherapie ist, ebenso wie Paartherapie, eine Form der Systemischen TherapieTherapieform, bei der die Patienten in ihren sozialen Beziehungsgeflechten im Mittelpunkt stehen …. Das bedeutet, dass die einzelnen Familienmitglieder vor allem in ihrer Rolle und Wirkung innerhalb des familiären Beziehungssystems betrachtet werden. In der Familientherapie werden daher nicht primär die individuellen Probleme des Einzelnen bearbeitet, es sei denn, die Ursachen dafür liegen in der Familie. So kann es durchaus sein, dass sich im Verlauf einer Familientherapie herausstellt, dass ein Familienmitglied von einer Einzeltherapie profitieren würde. Und umgekehrt kann sich in einer Einzeltherapie herausstellen, dass die Probleme nur gelöst werden können, wenn die Einzeltherapie zu einer Paar- oder Familientherapie erweitert wird.

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